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Arginin

Aminosäuren

Arginin zählt zu den semi-essentiellen Aminosäuren. Der Körper kann es also unter normalen Bedingungen selbst herstellen. Reicht die Eigensynthese nicht aus, muss Arginin über die Nahrung aufgenommen werden.

Als Substrat für die Bildung von Stickstoffmonoxid spielt Arginin eine besonders wichtige Rolle im Körper. Stickstoffmonoxid fungiert im Körper zum einen als Neurotransmitter und zum anderen besitzt es die Fähigkeit die Blutgefäße zu erweitern. Aus der Aminosäure Arginin können zudem weitere biologisch aktive Substanzen gebildet werden, wie Creatin, L-Ornithin, L-Glutamat und Polyamine gebildet werden.

Arginin ist in hohen Mengen in pflanzlichen Lebensmitteln wie in Nüssen, Sojabohnen und Buchweizen enthalten. Weitere Lieferanten sind Schweinefleisch, Hühnerfleisch und Fisch.

Bei einer erhöhten Arginin Zufuhr sollte beachtet werden, dass ausreichend Lysin aufgenommen wird, da diese beiden Aminosäuren Gegenspieler sind.

chemische Formel von Arginin

Astaxanthin

Sonstige

Astaxanthin ist ein Carotinoid, das als natürlicher Pflanzenfarbstoff für die kräftigen Farben vieler Obst- und Gemüsesorten zuständig ist. Auch in Meeresalgen kommt Astaxanthin natürlicherweise vor. Aufgrund der Tatsache, dass andere Meeresbewohner diese Algen in großen Mengen fressen, weisen Krustentiere wie Hummer und Shrimps die typische rosa-rote Farbe auf. Das fettlösliche Carotinoid besitzt aufgrund seiner chemischen Struktur ein besonderes antioxidatives Potential.

Gezeigt werden Lebensmittel mit dem natürlichen Farbstoff Astaxanthin.

Biotin (Vitamin B7)

Vitamine

Vitamin B7, auch unter dem Namen Vitamin H oder Biotin bekannt, gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und wird vom Körper nach der Aufnahme nur in geringen Mengen gespeichert. Aufgrund seines Beitrags zur Erhaltung normaler Haut und Haare wird es von der Werbeindustrie nicht selten auch als Schönheitsvitamin bezeichnet, da es die Keratin-Proteine unterstützt, die als Bausteine von Haaren und Haut gelten. Darüber hinaus trägt es als Bestandteil diverser Enzyme zu einem normalen Mikronährstoff- und Energiestoffwechsel und einer normalen psychischen Funktion bei, sowie zu einer gesunden Funktion des Nervensystems.

Enthalten ist Vitamin B7 sowohl in tierischen, als auch pflanzlichen Lebensmitteln. Besonders reichhaltig sind dabei Leber, Eigelb, Hefe, Sojabohnen, Lachs oder Avocados. Bei der Zubereitung Vitamin B7-haltiger Nahrung kommt es aufgrund seiner Hitzeempfindlichkeit nur unter sehr hohen Temperaturen oder UV-Strahlung zu Nährstoffverlusten.

Vitamin B7

Bitterorange

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Bitterorange, auch Pomeranze genannt, zählt zu den Zitruspflanzen und ist vermutlich aus einer Kreuzung von Pampelmuse und Mandarine entstanden. Ihr Ursprung lässt sich nicht mehr mit Sicherheit bestimmen, man geht jedoch davon aus, dass sie sich in den südlichen tropischen Gebieten des Himalaya oder in den Gebirgsregionen Chinas entwickelte. Bitterorangen wachsen an bis zu 10 m hohen Bäumen und ähneln in ihrem Aussehen Orangen, haben allerdings eine ungleichmäßigere Schale und sind kleiner. Mit dem Nebenprodukt Orangenblütenwasser lässt sich aus den Blüten das Neroliöl gewinnen. Aus den Schalen wird das für die Parfümherstellung benötigte Bitterorangenöl extrahiert. Die Blätter, Zweige und unreife Früchte werden zu Petitgrainöl weiter verarbeitet. Die Schale der Bitterorange zeichnet sich durch bestimmte Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe, ätherisches Öl, Flavonoide und Pektin aus. Der Saft und die Schale der Bitterorangen werden außerdem zur Herstellung von Likören und Limonaden verwendet. Bitterorangenschalen sind fruchtig mit einem leichten bitteren Geschmack.

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Das Bild zeigt frische Orangen die an einem Orangenbaum hängen

Calcium

Mineralstoffe & Spurenelemente

Calcium (auch: Kalzium) ist eines der bekanntesten Mengenelemente, welches lebenswichtig und mit einem Körperbestand von etwa einem Kilogramm mengenmäßig am stärksten im menschlichen Körper vertreten ist.
Etwa 99 % des Calciums ist in Knochen und Zähnen gespeichert und wird für die Erhaltung normaler Zähne und Knochen benötigt. Calcium trägt darüber hinaus zu einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Blutgerinnung bei. Außerdem unterstützt es eine normale Signalübertragung zwischen den Nervenzellen und trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Funktion von Verdauungsenzymen bei.
Zu den bekanntesten Lebensmitteln mit Calcium zählen Milchprodukte, aber auch grüne Gemüsearten sowie Nüsse und Samen sind reich an Calcium.
Allerdings muss beachtet werden, dass Calcium aus pflanzlichen Quellen eine geringere Bioverfügbarkeit aufweisen kann. Dies liegt an der sogenannten Phytinsäure, welche in Pflanzen als Speicherform von Mineralstoffen fungiert. Phytinsäure kann mit Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium und Zink im Magen-Darm-Trakt Komplexe bilden und somit die Aufnahme vermindern. Dies spielt vor allem beim Verzehr von Lebensmitteln, die auch als Saatgut dienen wie z.B. Hülsenfrüchte und Vollkorn­getreide, eine Rolle. Durch Einweichen, Keimung oder Sauerteiggärung kann Phytinsäure abgebaut und somit die Bioverfügbarkeit von Calcium erhöht werden.

Calcium

Cholin

Sonstige

Cholin ist eine fettähnliche Substanz und Hauptbestandteil der biologischen Zellmembranen im Körper. Außerdem ist Cholin die Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin und damit wichtig für die Übertragung von Informationen in den verschiedenen Bereichen des Körpers. Weiter ist Cholin ein wichtiger Methylgruppen Donator im Stoffwechsel und spielt deshalb für einen normalen Homocysteinstoffwechsel eine große Rolle. Cholin unterstützt einen gesunden Fettstoffwechsel und eine normale Leberfunktion. Da unser Körper selbst Cholin nur zu einem geringen Teil bilden kann, ist eine ausreichende Versorgung über die Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel von Wichtigkeit. Cholin ist in großen Mengen in Fleisch, Fisch und Eiern zu finden.

Fischöl Cholin

Cordyceps sinensis

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Cordyceps sinensis, auch tibetischer Raupenpilz genannt, wird den Krustenkugelpilzartigen zugeordnet und stammt aus dem tibetischen Hochland. Dieser parasitäre Vitalpilz nutzt Raupen einer bestimmten Gattung als Wirt. Die braunen 8 – 15 cm hohen, keulenförmigen Pilze zeigen sich je nach Höhenlagen zwischen Mai und Juli an den Osthängen. Dort wird er seit mindestens 1000 Jahren von einheimischen Sammlern geerntet und genutzt. Der Chinesische Raupenpilz ist sehr wertvoll und dient zum Teil noch heute als Währung. Er ist zudem reich an Vitaminen, Spurenelementen und essentiellen Aminosäuren.

Cordyceps sinensis tibetischer Raupenpilz

Curacao

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Curacao (Citrus × aurantium) ist eine Bitterorange und gehört zur Familie der Zitrusfrüchte. Es wird angenommen, dass die Bitterorange aus einer Kreuzung zwischen Pampelmuse und Mandarine entstand. Die ursprüngliche Beheimatung der Bitterorange ist nicht genau bekannt, doch Vermutungen zufolge gab es die ersten Bäume in den tropischen Gebieten des Himalaya oder in den Gebirgsregionen Chinas. Sie wächst auf bis zu 10 m hohen immergrünen Bäumen mit runder Baumkrone. Die ovalen Blätter sind glänzend, ledrig und 6 – 13 cm lang mit deutlicher Spitze am Ende. Die Bitterorange ist fast 10 cm groß und kugelig bis oval. Das Öl, das aus der Fruchtschale gepresst wird, findet oft Anwendung in süßem Gebäck oder Getränken. Sehr bekannt ist auch der Curaçao-Likör, ein Orangenlikör, der nach der Insel benannt ist und in seiner ursprünglichen Rezeptur aus der Schale einer Bitterorangen-Sorte hergestellt wurde. Curacao hat eine sehr kräftige Zitrusnote, die aber nicht an Zitrone erinnert.

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Citrus aurantium

Cytidin

Sonstige

Cytidin ist ein Nukleosid, welches am Aufbau der Nukleinsäuren beteiligt ist. Nukleoside entstehen durch die Verbindung einer Nukleobase mit einem Zuckermolekül. Wenn an das Zuckermolekül dieser Einheit eine Phosphatgruppe gebunden ist, spricht man von einem Nukleotid (= Cytidinmonophosphat). Durch die Bereitstellung der Nukleotide Cytidin- und Uridinmonophosphat, kann die energieaufwendige körpereigene Synthese unterstützt werden, um beispielsweise Membranstrukturen für Nervenzellen herzustellen.

Nervenzelle

Docosahexaensäure (DHA)

Sonstige

Docosahexaensäure (DHA) ist eine mehrfach ungesättigte, essentielle Fettsäure. Sie zählt zu den Omega-3-Fettsäuren, die im Körper aus der Fettsäure Alpha-Linolensäure gebildet werden. DHA ist Bestandteil der Zellmembran und spielt eine wesentliche Rolle für die Bildung von Gewebshormonen. DHA macht bis zu 97 % der Omega-3-Fettsäuren des Gehirns und bis zu 93 % der Omega-3-Fettsäuren der Retina (im Auge) aus. Docosahexaensäure trägt deshalb zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und normaler Sehkraft bei. Die positive Wirkung stellt sich jedoch nur ein, wenn täglich mindestens 250 mg DHA verzehrt werden. Mit EPA trägt DHA zudem zu einer normalen Herzfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn täglich zusammen 250 mg EPA und DHA verzehrt werden. DHA befindet sich vor allem in Algen und Fisch, wie beispielsweise Makrele, Hering, Lachs, Sardellen und Thunfisch.

Docosahexaensäure

Eicosapentaensäure (EPA)

Sonstige

Eicosapentaensäure (EPA) ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure und gehört zu den essentiellen Omega-3-Fettsäuren. EPA dient zur Synthese von sogenannten Eicosanoiden, die als Gewebemediatoren in unserem Stoffwechsel beispielsweise an der Regulation von Entzündungen, Blutgerinnung und dem Blutdruck beteiligt sind. Mit DHA trägt EPA zu einer normalen Herzfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich nur ein, wenn täglich zusammen 250 mg EPA und DHA verzehrt werden. Eine gute Nahrungsquelle für EPA sind Algen oder fettreicher Meeresfisch wie Makrele, Hering, Lachs, Sardellen und Thunfisch.

Lebensmittel mit natürlichem Vitamin Omega 3

Eisen

Mineralstoffe & Spurenelemente

Eisen ist ein Mineralstoff, der vom Körper für verschiedene Aufgaben benötigt wird. Im Blut hilft Eisen als Teil des roten Blutfarbstoffs dabei, Sauerstoff aufzunehmen und in die Zellen zu transportieren.
Da Eisen nicht selbst gebildet werden kann, muss das Spurenelement durch die Nahrung aufgenommen werden. Mit ausgewogener Ernährung wird der Eisenbedarf des Körpers in der Regel problemlos gedeckt. Die Eisenaufnahme kann durch die gleichzeitige Gabe von Vitamin C zusätzlich unterstützt werden.
Eisen aus tierischen Produkten kann vom Körper leichter aufgenommen und verwertet werden, als Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Trotzdem stellen pflanzliche Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Erbsen oder Spinat, eine nicht zu vernachlässigende Eisenquelle dar.

Enzian

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Enzian (Gentiana lutea), eine Gebirgspflanze aus der Familie der Enziangewächse, ist vorwiegend in den Gebirgen Europas und der Türkei zu finden und vor allem wegen seiner typischen gelben Blüten bekannt. Es gibt allerdings auch Arten mit blauen, weißen oder roten Blüten. Enziangewächse können bis zu 60 Jahre alt werden. In dieser Zeit bilden sie ein starkes Rhizom mit einer Länge von bis zu einem Meter und einem Durchmesser von 3 – 5 cm aus.
Aus diesen Wurzeln wird die bitterste Substanz weltweit gewonnen. Zudem wird Enzian bei der Schnapsherstellung verwendet.

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Enzian

Eukalyptus

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Eukalypten, auch Blaugummibäume genannt, gehören zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Bevorzugt wachsen sie in warmen und sonnigen Gegenden und sind mit über 600 Arten in Australien, inklusive Tasmanien und Indonesien beheimatet. Die meisten Eukalyptusarten sind schnellwüchsige und immergrüne Bäume und Sträucher. Sie zählen mit bis zu 100 Metern Wuchshöhe zu den höchsten Bäumen der Welt und können bis zu 400 Jahre alt werden. Die Blätter und Zweigspitzen des Eukalyptusbaums sind reich an ätherischen Ölen, Sesquiterpenen und Flavonoiden. Im Handel ist Eukalyptus sowohl als ätherisches Öl, in Salben, Badezusatz und als Tee erhältlich.

Eukalyptus

Folsäure (Vitamin B9)

Vitamine

Folsäure gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und kann auch als Vitamin B9 bezeichnet werden. Das B-Vitamin ist im Körper an Wachstumsprozessen, wie der Zellteilung und -bildung sowie der Blutbildung beteiligt. Nicht nur im Alltag, sondern besonders vor und während der Schwangerschaft und in der Stillzeit stellt Folsäure einen wichtigen Gesundheitsaspekt dar und spielt somit für die Entwicklung des Kindes eine entscheidende Rolle. Folsäure trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft und zu einer normalen Blutbildung bei. Zudem trägt Folsäure zu einer normalen Aminosäuresynthese, zur gesunden psychischen Funktion, zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Folsäure kommt natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor und wird in dieser Form als Folat bezeichnet. Sobald das Vitamin synthetisch hergestellt wird, spricht man von „Folsäure“, welche ihren Einsatz beispielsweise in Nahrungsergänzungsmitteln findet. Insbesondere die bioaktive Folsäure-Verbindung (6S)-5-Methyltetrahydrofolsäure kann vom Körper besser aufgenommen und verwertet werden.

Vitamin B9

Glutamin

Aminosäuren

Glutamin zählt zu den nicht-essentiellen Aminosäuren und kann aus der Aminosäure Glutamat synthetisiert werden. Neben Alanin zählt Glutamin zu der quantitativ wichtigsten Stickstoffquelle des menschlichen Körpers. Die höchste Konzentrationen an Glutamin sind in der Muskulatur, der Lunge, der Leber, dem Gehirn und dem Fettgewebe zu finden.

Im Gegensatz zu Glutamat kann Glutamin die Blut-Hirn-Schranke leicht überwinden und im Gehirn zu Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) umgewandelt werden. GABA ist der bedeutendste dämpfende Neurotransmitter im Gehirn. Zusammen mit den Aminosäuren Cystein und Glycin kann Glutamin zu Glutathion, einem lebenswichtigen Antioxidans, umgewandelt werden. L-Glutamin spielt zudem eine Schlüsselrolle für die Schleimhautfunktion des Magen-Darm-Traktes und dessen Immunsystem.

Die Aminosäure Glutamin ist verstärkt enthalten in Sojabohnen, Dinkelmehl, Weizen, Käse sowie Rind- und Schweinefleisch.

chemische Formel von Glutaminchemische Formel von Glutamin

Granatapfel

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Granatapfel (Punica granatum), der in West- bis Mittelasien verbreitet ist, wird der Familie der Weiderichgewächse zugeordnet. Er wächst an sommergrünen kleinen Bäumen oder Sträuchern mit bis zu 5 m Wuchshöhe. Aus den zunächst bis zu 7 cm großen orange-roten Blüten entwickeln sich später apfelgroße rote Früchte. Zum Verzehr und zur Weiterverarbeitung geeignet sind die darin enthaltenen roten Kerne sowie die Schale. Granatäpfel enthalten neben Folsäure, Vitamin B und C auch Kalium, Calcium und Eisen sowie verschiedene Antioxidantien.

Granatapfel

Grüner Tee

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Grüner Tee (Camellia sinensis) wird in China bereits seit mehreren tausend Jahren aus den Blättern der immergrünen Sträucher und Bäume hergestellt. Die Teepflanze Camellia sinensis kommt hauptsächlich im asiatischen Raum vor und gehört zu den Teestrauchgewächsen. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen des Grünen Tees zählt Koffein, wobei die Konzentration je nach Teesorte stark variieren kann. Er enthält zudem Catechine (Bitterstoffe), Antioxidantien, Aminosäuren, sowie die Vitamine A, B1, B2 und Niacin. Außerdem ist Grüner Tee reich an Kalium, Calcium, Magnesium, Zink und Fluorid.

Gezeigt wird eine Tasse Tee neben einer leckeren Mango mit ihren Mangoblättern.

Guarana

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Guarana (Paullinia cupana) ist ein lianenartiges Seifenbaumgewächs. Namensgebend ist das südamerikanische indigene Volk der Guaraní. Beheimatet ist das Gewächs im Amazonasbecken, wo es als 2 – 3 m hoher Strauch oder als bis zu 12 m hohe Liane zu finden ist. Die bis zu 3,5 cm langen orange-roten Kapselfrüchte enthalten besonders koffeinhaltige Samen und schmecken aufgrund ihres hohen Tannin-Gehaltes sehr bitter. Aus diesem Grund werden in der Lebensmittelindustrie meist nur ihr Extrakt eingesetzt, beispielsweise in Schokolade, Tees oder Energy-Drinks. Das Koffein der Guarana ist an Gerbstoffe gebunden. Nach der Aufnahme werden die Gerbstoffe vom Körper abgebaut und das Koffein verzögert freigesetzt. Aus diesem Grund steht es dem Körper länger zur Verfügung.

Heidelbeere

Pflanzen & Pflanzenstoffe

Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus), auch Blaubeeren genannt, stammen aus der Familie der Heidekrautgewächse und wachsen an niedrigen Sträuchern von bis zu 60 cm Höhe und können zwischen Juli und September geerntet werden. Je nach Herkunftsort unterscheidet man zwischen der eurasischen Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) und der amerikanischen Heidelbeere (Vaccinium corymbosum) und anderen nordamerikanischen Arten. Die typische blau-schwarze Farbe ist auf die enthalten Anthocyane zurückzuführen. Im Gegensatz zur eurasischen Heidelbeere sind in der amerikanischen Heidelbeere sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch diese natürlichen Farbstoffe enthalten. Bei gezüchtete Kulturheidelbeeren sind Anthocyane nur in der Schale zu finden, weshalb diese ein helles Fruchtfleisch aufweisen. Neben Anthocyanen enthalten Heidelbeeren Antioxidantien, Provitamin A, die Vitamine C und E, sowie Eisen, Calcium und Phosphor.

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Gezeigt wird eine Schüssel mit frischen Heidelbeeren drin.

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