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Übersäuerung – Was ist der Säure-Basen-Haushalt? Plus 4 Tipps wie Sie ihn wieder ins Gleichgewicht bringen

Den Begriff Säure-Basen-Haushalt kennen die meisten, aber nur wenige wissen, wofür er gut ist und was passiert, wenn er aus dem Gleichgewicht gerät. Wir erklären, was genau es damit auf sich hat, wie sich Ungleichgewichte bemerkbar machen und wie Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt ausgleichen können.

Säure-Basen-Haushalt schnell erklärt

Der Säure-Basen-Haushalt ist eines unserer körpereigenen Regulationssysteme, um den pH-Wert in unserem Blut auf einem konstanten Niveau zwischen 7,35 und 7,45 zu halten. Werte darüber oder darunter können für den menschlichen Körper lebensbedrohlich sein. Ist der Wert zu niedrig, spricht man von einer Alkalose, darüber von einer Azidose. Je nach Körperregion ist der pH-Wert zudem nicht immer gleich, sodass unser Organismus die Balance in den jeweiligen Bereichen unterschiedlich regulieren muss.

Doch nicht nur in unserem Blut spielt der pH-Wert eine entscheidende Rolle, auch andere Stoffwechselprozesse, wie etwa unsere Verdauung, sind auf das richtige Niveau angewiesen. So spielt der pH-Wert beispielsweise eine entscheidende Rolle bei der Verwertung von Eiweißen. Das hierfür benötigte Enzym Pepsin im Magensaft erreicht seine höchste Effektivität bei pH-Werten zwischen 1,5 und 3. Dementsprechend kann es zu einer unzureichenden Verstoffwechslung von Eiweißen kommen, wenn unser Magensaft nicht sauer genug ist. An anderen Stellen in unserem Körper wird wiederum ein alkalisches, bzw. basisches Niveau benötigt, um ein optimales Leistungsniveau in unserem Stoffwechselsystem zu halten.

Wie entstehen Säuren im Körper?

Kurz gesagt sind Säuren, ebenso wie Basen, Abbauprodukte unseres Stoffwechsels. Aufgenommene Nährstoffe werden in den Zellen abgebaut, um Energie zu gewinnen. Ein Teil der Nahrungsbestandteile, beispielsweise Aminosäuren, wird dabei so verwertet, dass daraus saure Zwischen- oder Endprodukte entstehen.

Im Normalfall können die durch den Stoffwechselprozess entstandenen Säuren unter Hilfe des körpereigenen Puffersystems abgefangen und über verschiedene Organe ausgeschieden werden. Die wichtigste Rolle dabei spielt das sogenannte Kohlensäure-Bicarbonat-Puffersystem im Blut, aber auch das Bindegewebe, die Knochen oder die Muskulatur können als Säurepuffer dienen.

Was bedeutet eine Übersäuerung des Körpers?

Wie bereits beschrieben spricht man von einer Übersäuerung, wenn der Blut-pH-Wert die lebensbedrohliche Grenze von 7,35 unterschreitet. Gründe dafür können im Stoffwechsel selbst liegen (metabolische Azidose), aber auch in der Atmung (respiratorische Azidose).

Latente Azidose

Zusätzlich dazu hat sich in der Naturheilkunde der Begriff latente Azidose etabliert, der eine mit der Schulmedizin nicht messbare Übersäuerung des Bindegewebes beschreibt. Das Bindegewebe ist einer der Säurepuffer unseres Körpers und in allen Bereichen und Organen unseres Körpers zu finden. Dementsprechend kann die Einlagerung von sauren Stoffwechselprodukten im Bindegewebe sich aus naturheilkundlicher Sicht auf die unterschiedlichen Bereiche unseres Körpers auswirken.

Festgestellt werden kann eine solche latente Azidose durch die Messung des pH-Wertes im Urin. Sie äußert sich in der Regel nicht durch klar identifizierbare Symptome und schleicht sich somit oft über Jahre hinweg unbemerkt ein. Erschöpfung, chronische Erkrankungen oder Magenbeschwerden können unter Umständen auf eine latente Übersäuerung hinweisen. Begünstigt wird sie größtenteils durch eine besonders fleischlastige Ernährung und eiweißreiche Diäten, aber auch durch Stress oder exzessiven Sport.

Was kann man gegen Übersäuerung tun?

Da sich das Säure-Ungleichgewicht wie bereits erwähnt über einen längeren Zeitraum entwickelt, kann auch der Ausgleich nicht über Nacht stattfinden. Mit einigen wenigen Umstellungen kann man einer Übersäuerung jedoch durchaus bewusst entgegenwirken:

Ernährung

Wer auf seinen Säure-Basen-Haushalt achten möchte, sollte bei seinen Mahlzeiten auf viel Obst und Gemüse achten. Ganz auf Fleisch und tierische Eiweißprodukte müssen Sie dabei jedoch nicht verzichten, ein Anteil von bis zu einem Drittel säurebildender Lebensmittel in ihrer Ernährung ist völlig in Ordnung. Milch oder Joghurt lassen sich übrigens sehr gut durch vegane Alternativen wie Mandelmilchprodukte ersetzen.

Bittere Lebensmittel wie Artischocken oder Grapefruit unterstützen zusätzlich Ihre Leber, die eine wichtige Rolle bei der Regulation des Blut-pH-Wertes spielt. Wenn Ihnen der bittere Geschmack nur wenig zusagt, können Sie alternativ auch zu sogenannten Bittertropfen greifen.

Außerdem sollten Sie darauf achten, ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee zu sich zu nehmen, um auch Ihren Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten.

Mineralstoffhaushalt

Dieser Punkt knüpft eigentlich nahtlos an den vorhergehenden an, denn wenn es um den Mineral- und Vitalstoffhaushalt geht, ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung das A und O. Zu den basischen Nährstoffen zählen unter anderem die lebenswichtigen Mineralsalze Zink, Calcium, Kalium und Natrium, die hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Wer den ausreichenden Verzehr von Obst und Gemüse nicht gewährleisten kann oder generell unter einem Mangel leidet, kann auf Nahrungsergänzungen in Form spezieller Basenpulver oder -kapseln wie unseren BasenKomplex zurückgreifen.

Moderate Bewegung, Sport & Sauna

Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft oder eine Runde auf dem Crosstrainer bringen nicht nur Ihren Kreislauf in Schwung. Auch Ihr Stoffwechsel und damit der Abtransport der Stoffwechselendprodukte wird angekurbelt. Achten Sie dabei auf eine gleichmäßige, ruhige Atmung, um das Gleichgewicht Ihres Säure-Basen-Haushaltes weiter zu unterstützen.

Auch Schwitzen fördert die Ausscheidung überschüssiger Säuren über die Haut. Also gönnen Sie sich ruhig ab und zu einen entspannenden Aufenthalt in der Sauna.

Entspannung und Stressvermeidung

Da Stress ein nicht zu unterschätzender Faktor für eine Dysbalance im Säure-Basen-Gleichgewicht ist, sollten Sie sich regelmäßige Entspannungsphasen schaffen und versuchen, Stress in Alltag und Beruf zu reduzieren. Hilfreiche Methoden dafür finden Sie übrigens in unserem Beitrag “7 Tipps zum Stress abbauen”.

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