Seefahrer-Schiff kombiniert mit Zitrusfrüchten als Symbol für Vitamin C
Skorbut, eine gefährliche Vitamin C Mangelerkrankung, machte früher vielen Seemännern zu schaffen.

Vitamin C Mangel: Wie die Seefahrerkrankheit Skorbut über die Seemänner herfiel

Der Seefahrer Jacques Cartier schrieb 1542 während einer Expedition des St.-Lorenz-Stroms in sein Logbuch: “Es ist fürchterlich: Ihr Zahnfleisch wurde so faul, dass alles Fleisch bis zu den Wurzeln der Zähne abfiel und diese beinahe alle ausfielen. Mit solcher Ansteckungskraft breitete sich die Krankheit über unsere drei Schiffe aus, dass Mitte Februar von den 100 Personen, die wir waren, keine zehn mehr gesund waren.”

Die Rede ist von Skorbut, der meistgefürchteten Krankheit auf hoher See, die sich bei den Seemännern meist nach 3 Monaten bemerkbar machte. Viele litten neben Zahnfleischbluten, das zu Zahnlockerung und -ausfall führte, an Gelenk- und Muskelschmerzen, Blutungen und schlecht heilenden Wunden. Niemand wusste, dass es sich hierbei in keinem Fall um eine ansteckende Krankheit handelte, sondern ein Vitamin C Mangel durch Mangelernährung hervorgerufen wurde.

Erst rund 200 Jahre später kam der Arzt James Lind auf die Idee die Erkrankten mit verschiedenartigen Lebensmitteln zu versorgen. Dabei fiel ihm auf, dass bei den Männern, die Zitrusfrüchte konsumierten, die Skorbut Symptome wieder zurückgingen. Seitdem schwören die Seeleute auf das saure Wundermittel, das im Laufe der Jahre den Namen Ascorbinsäure bzw. Vitamin C bekam. Ascorbin bedeutet übersetzt so viel wie „ohne Skorbut“.

Mit dem aktuellen Wissenstand, dem vielseitigen Nahrungsangebot und hilfreichen Nahrungsergänzungsmitteln wie z.B. unser hochdosiertes natürliches Vitamin C aus der Amla-Frucht stellt die Krankheit Skorbut heute kaum noch eine Gefahr dar. Denn sauer macht nicht nur lustig, sondern auch gesund!

Bei Planet Wissen erfahren Sie mehr über die gefährliche Vitamin C Mangelerkrankung.