Mangobaum und Kaffeebohnen als visuelle Gegenüberstellung für Mangoblatt und Koffein
Hat Mangoblatt den gleichen Effekt wie Koffein?

Mangoblatt versus Koffein

Für viele Menschen startet der Tag am Morgen mit einer Tasse Kaffee. Mit 162 Liter pro Jahr und Kopf kann man Kaffee daher als DAS Lieblingsgetränk der Deutschen festmachen. Zunehmend lässt sich allerdings beobachten, dass Menschen ihr Lieblingsheißgetränk anstatt mit Kuhmilch lieber mit Soja-, Mandel- oder Hafermilch trinken. Als Grund geben die Meisten eine bessere Verträglichkeit beim Verzicht auf Kuhmilch an. Doch tatsächlich ist nicht die Laktose der Milch, sondern das Koffein meist die Ursache für die Unverträglichkeit.

Oft kommt noch erschwerend hinzu, dass sich nach und nach ein Gewöhnungseffekt einstellt, weswegen immer mehr Koffeinhaltiges konsumiert werden muss. Ein Teufelskreis also! Da ist es keine große Überraschung, dass sich die Anzahl der veröffentlichten Studien zum Thema Nebenwirkungen und Koffein in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat.

 Höher, schneller, weiter und … ?

Immer leistungsfähig, konzentriert und natürlich hellwach zu sein, ist der Anspruch der heutigen Zeit. Den Spagat zwischen Beruf, Familie und Freizeit zu schaffen, fordert vielen Höchstleistung ab. Deswegen greifen die Meisten zu koffeinhaltigen Getränken wie Limonaden oder Energiedrinks. Die vitalisierende und anregende Wirkung von Koffein ist schließlich allseits bekannt: Schon kurze Zeit nach dem Konsum fühlt man sich wacher, aufnahmebereiter und leistungsfähiger.

Doch schwierig wird es, wenn man Koffein vermeiden möchte und nach Alternativen sucht.

 Gesucht und gefunden!

Die Mango (Mangifera indica) ist eine der bekanntesten tropischen Früchte mit vielen Vorteilen. Wegen ihrer Beliebtheit standen die Mangoblätter lange im Schatten der delikaten Frucht. Die Blätter des Mangobaumes fallen natürlicherweise bei der Fruchternte an und enthalten das wertvolle Mangiferin.

Das Mangiferin ist das mengenmäßig häufigste Polyphenol im Mangoblatt. Ein Mangoblatt enthält, abhängig von saisonalen Schwankungen, durchschnittlich 1-5% Mangiferin sowie andere sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Durch Wasserextraktion der Blätter kann der Mangiferin-Gehalt sogar um das 10-fache erhöht werden.

Mangoblatt Extrakt oder Koffein?

Mangiferin unterscheidet sich in seinem Wirkmechanismus grundlegend von Koffein: Chemisch gesehen handelt es sich bei Koffein um ein Alkaloid, das in der Lage ist an den Adenosinrezeptor von Körperzellen zu binden und damit dem Organismus die Illusion von Wachheit und Leistungsfähigkeit vorgaukelt. Oder anders gesagt: Koffein wirkt nicht direkt aufputschend, sondern verhindert nur, dass wir uns erschöpft fühlen! Mangiferin hingegen hat einen direkten Einfluss auf anregende Prozesse im Körper.

Neben diesem belebenden Effekt des Mangiferins ist Mangoblatt Extrakt im Allgemeinen sehr gut bekömmlich. Und das Tolle ist, dass sich nicht wie beim Genuss von koffeinhaltigen Getränken ein Gewöhnungseffekt einschleicht.

Die perfekte Alternative zu Koffein also!